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100 Jahre vhs

Aufbrüche lautet das Motto in Essen

Volkshaus für das Bildungswesen

"Ein Volkshaus für das Bildungswesen", so lautet der Titel eines Vortrags zum 100-jährigen Bestehen der vhs Essen am Mittwoch, 20. Februar 2019, ab 19 Uhr. Veranstaltungsort ist die vhs am Burgplatz 1 in Essen.

"Die Zeiten ändern sich..." Diese allgemeingültige Aussage hat nicht nur Auswirkungen auf persönliche Lebensläufe, sondern auch auf öffentliche Institutionen wie die Volkshochschule, die in ihrem Selbstverständnis eng mit den Menschen Essens verbunden ist. Die Veranstaltung möchte den historischen Fortgang beispielhaft nachzeichnen: von der Gründung der Essener vhs über sie prägende Persönlichkeiten bis zu modernisierenden Entwicklungen, die in die Gegenwart reichen.

Bei der ersten Essener Kommunalwahl nach dem Ersten Weltkrieg, bei der nicht mehr das preußische Drei-Klassen-Wahlrecht galt, machten die Sozialdemokraten Werbung für ein neues Volkshaus als Zentralstelle für das gesamte Essener Erziehungs- und Bildungswesen. Das Haus, das am Burgplatz entstehen sollte, war für sie das "mächtige Wahrzeichen der neuen Zeit". Der Plan ließ sich nicht realisieren, doch am 28. Mai 1919 beschloss der gewählte Ausschuss für Volksbildung, eine Volkshochschule zu errichten, und verabschiedete auch deren Satzung. Vor dem Hintergrund der seinerzeitigen politischen Ereignisse behandelt der Vortrag von Dr. Klaus Wisotzky, bis 2018 Stadtarchivar und Leiter des Hauses der Essener Geschichte, die Gründungsgeschichte der VHS und stellt dabei auch deren gesellschaftspolitisch gegliederte Organisationsform heraus, die als "Essener Modell" deutschlandweit Beachtung gefunden hat.

Erläuterungen und Hinweise

Bildnachweise

  • Olaf Mahlstedt, vhs Essen

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